| 13. Dezember 2023

Pilotprojekt mit klimaverträglichem Asphalt

Philip Bürgisser, Raphael Gysin, Tiefbauamt

Die beiden Tiefbauämter der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben in einem Pilotprojekt in Rünenberg im grossen Massstab einen mit Pflanzenkohle versetzten Asphalt verwendet. Pflanzenkohle bindet gespeichertes CO₂, wodurch dieses nicht in die Umwelt gelangt. Das Projekt ist der grösste derartige Versuch in der Schweiz. Damit wollen die beiden Kantone herausfinden, wie sich die Eigenschaften des sogenannt «grünen» Asphalts von herkömmlichen Belägen unterscheiden.

Die beiden Tiefbauämter der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben in einem Pilotprojekt in Rünenberg im grossen Massstab einen mit Pflanzenkohle versetzten Asphalt verwendet. Pflanzenkohle bindet gespeichertes CO₂, wodurch dieses nicht in die Umwelt gelangt. Das Projekt ist der grösste derartige Versuch in der Schweiz. Damit wollen die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt herausfinden, wie sich die Eigenschaften des sogenannt «grünen» Asphalts von herkömmlichen Belägen unterscheiden.

Das Tiefbauamt hat das Verfahren den Medien vorgestellt (Quelle: TBA)

Pflanzenkohle bindet dauerhaft CO₂ und verbessert die Öko-Bilanz
Die Pflanzenkohle wirkt als Kohlenstoffsenke: Sie bindet dauerhaft das gespeicherte CO₂, das schädliche Gas gelangt so nicht mehr in die Umwelt. Bei der Herstellung von einer Tonne Asphalt mit zwei Prozent Pflanzenkohle wird dauerhaft ein Äquivalent von 60 Kilogramm CO₂ gebunden. Diese Erkenntnisse wurden durch ein parallel laufendes Forschungsprojekt von Basel-Stadt zum Thema «grüner» Asphalt gewonnen. Auf der Teststrecke in Rünenberg kann damit die Öko-Bilanz um rund 33 Prozent verbessert werden. Das Projekt in Basel-Stadt zeigte ausserdem, dass der Pflanzenkohle-Asphalt die Normen des Schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute erfüllt.