| 13. Dezember 2023

10 Fragen an Claudio Menn

Redaktion BUZ

In der Rubrik „zehn Fragen an“ beantworten Mitarbeitende der Bau- und Umweltschutzdirektion jeweils zehn ausgewählte Fragen der BUZ-Redaktion. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen Claudio Menn vom Amt für Umweltschutz und Energie vor.

BUZ: Wo arbeiten Sie und seit wann?
Menn: Seit dem 1. Februar 2021 arbeite ich im Ressort Energie als stellvertretender Leiter. Anfang 2023 durfte ich zudem die Leitung der Fachstelle Energietechnik und Förderung übernehmen.

BUZ: Was sind Ihre Aufgaben im Amt für Umweltschutz und Energie?
Menn: In der Fachstelle «Energietechnik und Förderung» setzen wir uns primär für die sparsame und effiziente Verwendung von Energie insbesondere in Gebäuden ein. Dabei prüfen wir z.B. bei Baugesuchen, ob diese die gesetzlichen Vorgaben aus dem Energiegesetz einhalten. Im Bereich der Förderung vollziehen wir das Baselbieter Energiepaket und bearbeiten dabei Fördergesuche für energetische Gebäudesanierungen, für den Ersatz einer fossilen / direktelektrischen Heizung mit einem erneuerbaren Heizsystem oder für einen besonders energieeffizienten Neubau.

BUZ: Was ist für Sie das Schönste an Ihrem Beruf?
Menn: Dass ich etwas Sinnvolles für unsere Gemeinschaft mache. Die Folgen des Klimawandels bereiten mir Sorgen.

BUZ: Wie lautet Ihr Lieblingszitat?
Menn: «Ich bin ich und du bist du» (von meinem 3-jährigen Sohn).

BUZ: Wenn Sie drei geschichtliche Personen zum Essen einladen könnten, welche wären das?
Menn: Vor einiger Zeit hätte ich Elon Musk eingeladen, weil ich ein Faible für Elektroautos habe. Leider muss ich ihn aus heutiger Sicht wieder ausladen… Aktuell würde ich gerne den Dalai Lama einladen, verbunden mit dem persönlichen Ziel, Geschehnissen etwas gelassener entgegenzusehen, Barack Obama, damit das Tischgespräch auf hohem Niveau bleibt, und Spider-Man, damit auch die Kinder etwas vom Abend haben.

BUZ: Gibt es ein einheimisches Tier vor dem Sie sich fürchten?
Menn: Als ich vor langer Zeit, als der Bär M13 herumstreunte, im Engadin im Zelt übernachtet habe, war es mir ehrlich schon etwas «gfürchtig» zumute.

BUZ: Welche Gedanken können Ihnen manchmal den Schlaf rauben?
Menn: Wenn viele wichtige Pendenzen noch offen sind und zeitlich nahe beieinanderliegen, kann mich das schon bis in die Nacht hinein verfolgen. Auch gesundheitlich angeschlagene Familienmitglieder halten mich manchmal vom Schlafen ab. Und wenn ich zu viel Kaffee getrunken habe, wälze ich auch wegen belanglosen Dingen endlos Gedanken im Bett.

BUZ: Gibt es ein Ziel, das Sie in den nächsten drei Jahren erreichen möchten?
Menn: Ich möchte mich in den kommenden drei Jahren gerne im Bereich Erneuerbare Energie / Energieeffizienz weiterbilden. Mit meinem älteren Sohn möchte ich gern eine Nachtwanderung in den Bergen unternehmen. Zudem würde ich gerne irgendwann einen Segelschein machen, aber in den nächsten3 Jahren schaffe ich das wohl nicht.

BUZ: Es ist eine Woche lang Stromausfall – was würden Sie in dieser Woche tun?
Menn: Wahrscheinlich würden meine ganze Familie und ich früher schlafen gehen. Ganz sicher würde meine wöchentliche Bildschirmzeit am Handy drastisch abnehmen. Zudem müssten wir wohl unsere Essgewohnheiten anpassen, da die Küche nur mit Strom funktioniert, oder vermehrt Essen bestellen. Falls bis zum Stromausfall winterliche Verhältnisse vorherrschen, würde ich meine Familie noch stärker zum Stosslüften drängen.

BUZ: Wie verbringen Sie das bevorstehende Weihnachtsfest?
Menn: Wir werden mit der Familie wie gewohnt in Chur Weihnachten feiern. Das heisst, gut und viel essen, vielleicht einmal Snowboard fahren und viele angenehme Gespräche führen.