Titelbild: Gelterkinden (Catia Allemann)

Liebe Leserin, lieber Leser

Öffentliche Bauten und Anlagen müssen nicht nur geplant, sondern auch im Betrieb gut funktionieren. Dazu gehört, Bestehendes gezielt zu verbessern, mit technischen Lösungen nachzurüsten und Abläufe laufend anzupassen.

Diese Ausgabe zeigt das an mehreren Beispielen. In dieser BUZ erfahren Sie, wie der neue Dreifach-Kindergarten in Lausen Holzbau, hohe Energieeffizienz und eigene Stromproduktion zu einem stimmigen Ganzen verbindet.

Die Deponie Elbisgraben hat sich seit ihren Anfängen stark gewandelt. Ein Gespräch mit dem langjährigen und mittlerweile pensionierten Betriebsleiter Heinz Schaub gibt Einblick in die technische Entwicklung der Anlage und in die Herausforderungen, die mit Themen wie PFAS auf sie zukommen. 

Seit 2023 ist im Kreis 2 eine vollelektrische Wischmaschine im Einsatz. Der Beitrag macht deutlich, wie sich moderne Technik, Verkehrssicherheit und praktische Anforderungen im Strassenunterhalt verbinden lassen.

Mit dem Doppelspurausbau Spiesshöfli wurde in Binningen ein wichtiger Verkehrsraum für Tram, Strasse und Fussverkehr neu geordnet. Das Projekt verdeutlicht, wie eng Schienenbau, Werkleitungen, Platzverhältnisse und Quartierentwicklung miteinander verknüpft sind. 

Die Revision des Raumplanungsgesetzes setzt neue Grenzen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen. Der Bericht a ordnet ein, was die neuen Vorgaben für das Baselbiet bedeuten und wo noch Herausforderungen bestehen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und viel Vergnügen beim Entdecken der verschiedenen Beiträge.

Catia Allemann
Redaktionsleiterin

Vorbildlich gebaut – Dreifach-Kindergarten mit Tagesstruktur in Lausen

Claudio Menn, Amt für Umweltschutz und Energie

Wie lassen sich die verschärften Anforderungen an öffentliche Bauten konkret umsetzen? Die Gemeinde Lausen zeigt es mit einem neuen Dreifach-Kindergarten: ein Holzbau im Standard Minergie-P-eco, mit eigener Stromproduktion und einem bewusst einfachen, aber wirkungsvollen Energiekonzept.

Der Dreifach-Kindergarten mit Tagesstrukturen in Lausen wurde im Standard Minergie-P-eco gebaut (Quelle: AUE)

In Lausen ist ein Gebäude entstanden, das zeigt, wie nachhaltiges Bauen heute funktionieren kann. Der Dreifach-Kindergarten mit Tagesstrukturen wurde aus Holz gebaut, ist energieeffizient und hat eine eigene Photovoltaikanlage zur Stromproduktion. Das Projekt erfüllt nicht nur die verschärften Anforderungen der Energieverordnung Basel-Landschaft, sondern setzt sie praxisnah um – unter anderem mit einem bewussten Verzicht auf eine klassische Komfortlüftung. Die BUZ im Gespräch mit Martin Senekowitsch, Leiter Bau und Unterhalt der Gemeinde Lausen.

Was macht dieses Projekt besonders?
Unser Ziel war ein einfaches, langlebiges Gebäude, das gut für Kinder und Betreuungspersonal funktioniert. Gleichzeitig wollten wir nachhaltig bauen. Deshalb haben wir uns für einen Holzbau entschieden, der wenig graue Energie verursacht.

Wichtig war uns auch, dass wir den hohen Standard Minergie-P-eco pragmatisch und wirtschaftlich umsetzen können.

Worauf wurde bei der Planung besonders geachtet?
Im Zentrum standen die Bedürfnisse der Kinder und des Betreuungspersonals: ein angenehmes Raumklima, gute Akustik und ein funktionierender Schallschutz. Auch Sicherheit spielte eine wichtige Rolle, beispielsweise der Brandschutz.

Warum haben Sie auf eine klassische Komfortlüftung verzichtet? 
Wir haben bei einem früheren Schulbau festgestellt, dass solche Anlagen im Sommer viel Energie brauchen. Deshalb wollten wir neue Wege gehen.

Beim Gebäude setzen wir auf natürliche Lüftung: Die Fenster öffnen sich automatisch, wenn die Luftqualität sinkt. In Sommernächten kühlt das Gebäude über offene Fenster und Dachöffnungen ab. Die warme Raumluft kann durch die Kaminwirkung nach oben entweichen. Die Fenstersteuerung ist an eine Wetterstation gekoppelt und schliesst bei Regen. Zudem wurden Holzlattungen als Sonnen- und Einbruchschutz angebracht.

Funktioniert dieses Konzept?
Die ersten Erfahrungen sind positiv. Gerade im Sommer hilft die natürliche Lüftung gut gegen Überhitzung. Im Erdgeschoss bleibt es dank Verschattung sogar deutlich kühler. Langzeitwerte gibt es noch nicht, da das Gebäude erst seit 2025 in Betrieb ist.

Das Gebäude ist nach Minergie-P-eco zertifiziert. Was hat Sie dabei besonders positiv überrascht?
Besonders positiv sind die Förderbeiträge aus dem Baselbieter Energiepaket von rund 90'000 Franken. Auch die kurze Bauzeit von 13 Monaten war erfreulich.

Wo lagen die grössten Herausforderungen im Projekt?
Während der Planung wurden die gesetzlichen Anforderungen angepasst. Dadurch mussten wir das Konzept kurzfristig überarbeiten. Auch die automatische Steuerung der Fenster war technisch anspruchsvoll und musste nachjustiert werden.

Das Gebäude erfüllt die verschärften Anforderungen der Energieverordnung Basel-Landschaft (Quelle: AUE)

Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus dem Projekt für zukünftige Bauten mit?
Das Projekt zeigt, dass nachhaltiges Bauen im Standard Minergie-P-eco auch ohne klassische Komfortlüftung möglich ist. Allerdings ist die Planung nicht einfacher – sie stellt hohe Anforderungen an Architektur und Technik.

Im Betrieb braucht das Gebäude dafür deutlich weniger Energie für die Belüftung und die sommerliche Kühlung. Im Winter fehlt hingegen die Wärmerückgewinnung, wie sie bei klassischen Lüftungsanlagen üblich ist. Diese Vor- und Nachteile müssen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.

Sind in Lausen weitere Projekte nach vergleichbaren Standards geplant?

Aktuell sind keine vergleichbaren Neubauprojekte geplant. Als nächstes steht die Sanierung eines über hundert Jahre alten Schulhauses an – mit ganz anderen Herausforderungen.

Fazit
In Lausen zeigt sich, dass nachhaltiges Bauen auch ohne klassische Komfortlüftung gut funktionieren kann. Wer sorgfältig plant und Architektur und Technik aufeinander abstimmt, schafft ein energieeffizientes Gebäude mit einem angenehmen Raumklima.

30 Jahre Öffentliche Baselbieter Energieberatung – Energie für heute, Verantwortung für morgen

Lea Weissenberger, Amt für Umweltschutz und Energie

Seit drei Jahrzehnten ist die Öffentliche Baselbieter Energieberatung (ÖBE) eine zentrale Anlaufstelle für Energiefragen im Kanton Basel-Landschaft. Was in den 1990er-Jahren als vorausschauendes Pilotprojekt begann, hat sich zu einem etablierten und unverzichtbaren Angebot für Privatpersonen, Gemeinden und Unternehmen entwickelt. Die Beratung trägt wesentlich dazu bei, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz im Alltag zu verankern.

30 Jahre Öffentliche Baselbieter Energieberatung (Quellle: Dreamstime/Iryna Kushnarova)

1996 startete die kantonale Energieberatung als zweijähriges Pilotprojekt, das im Anschluss unter dem Namen Öffentliche Baselbieter Energieberatung (ÖBE) nahtlos fortgeführt wurde. Seither tragen die Gemeinden und der Kanton das Angebot paritätisch je zur Hälfte. Von Beginn an erfolgte die Umsetzung in enger Zusammenarbeit zwischen Kanton, Gemeinden und regionalen Energieversorgungsunternehmen. Heute stellen Primeo Energie, EBL und BKW im Auftrag der öffentlichen Hand eine kostenlose Erst- und Vorgehensberatung sicher. Dieses niederschwellige Angebot ermöglicht es der Bevölkerung, unkompliziert auf fundiertes Fachwissen zuzugreifen und informierte Entscheidungen zu treffen.

Aufsichtsgremium der der öffentlichen Baselbieter Energieberatung mit ihren Partnern: Daniel Good (Primeo Energie), Thomas Bachofner (EBL), Doris Vögeli (Delegierte VBLG und Gemeinderätin Reinach), Elisabeth Bressan (AUE), Tobias Meier (EnergiePlan Laufen AG), Marco Karrer (BKW), Marc Bayard (Delegierter VBLG)

Die Wirkung der ÖBE ist beachtlich: Tausende Beratungen haben in den vergangenen 30 Jahren zu konkreten Energieeinsparungen, geringeren Kosten und einer spürbaren Reduktion von CO₂-Emissionen geführt. Gleichzeitig hat sich das Themenspektrum stark erweitert. Neben klassischen Fragen zu Heizungsersatz oder Gebäudehüllensanierungen stehen heute Themen wie Photovoltaik, Batteriespeicher, Elektromobilität und intelligente Gebäudesteuerungen im Fokus. Damit spiegelt die Energieberatung den dynamischen Wandel im Energiesektor wider und bleibt stets am Puls der Zeit.

Auch im Gebäudebereich zeigen sich deutliche Fortschritte: Während Gebäudehüllen früher einen Grossteil des Energieverbrauchs verursachten, haben verbesserte Dämmstandards und moderne Fenstertechnologien den Wärmebedarf erheblich reduziert. Neubauten benötigen heute nur noch einen Bruchteil der Energie früherer Generationen. Die Energieberatung unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer dabei, diese Potenziale zu nutzen – sei es durch Sanierungen, den Einsatz erneuerbarer Energien oder durch Instrumente wie den Gebäudeenergieausweis (GEAK).

Ein anschauliches Beispiel für die heutige Energiepraxis liefert ein Einfamilienhaus im Baselbiet: Mit Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und intelligenter Steuerung wird der selbst produzierte Strom optimal genutzt. Solche Lösungen entlasten nicht nur das Stromnetz, sondern steigern auch die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Energieversorgung.

Der Blick in die Zukunft zeigt, dass die Bedeutung der Energieberatung weiter zunehmen wird. Die Energiewende, neue Technologien und komplexe gesetzliche Rahmenbedingungen stellen hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Gerade deshalb bleibt eine unabhängige, verständliche und praxisnahe Beratung entscheidend. Die ÖBE wird auch künftig Orientierung bieten, individuelle Lösungen aufzeigen und als Brücke zwischen energiepolitischen Zielen und deren Umsetzung im Alltag wirken.

Damit ist die Öffentliche Baselbieter Energieberatung bestens positioniert, auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen, wirtschaftlichen und gemeinschaftlich gestalteten Energiezukunft im Baselbiet zu leisten.

Elbisgraben: Eine Deponie wächst mit ihren Aufgaben

Catia Allemann, Generalsekretariat

Seit 1983 gehört die Deponie Elbisgraben zu den zentralen Anlagen der regionalen Abfallwirtschaft im Raum Basel. Aus einem frühen Pionierprojekt ist Schritt für Schritt eine komplexe, technisch ausgefeilte Anlage geworden, die sich immer wieder neuen Anforderungen angepasst hat. Betriebsleiter Heinz Schaub hat diesen Weg über viele Jahre wesentlich mitgestaltet. Bevor er die BUD wegen seiner Pensionierung verliess, gab er der BUZ ein kurzes Interview.

Die Deponie Elbisgraben mit doppelter Basisabdichtung im Frühjahr 1983, wenige Wochen vor der Eröffnung (Quelle: AIB)

Mit den Aufgaben gewachsen
Heute wirkt der Elbisgraben selbstverständlich, doch seine Geschichte zeigt, wie stark sich eine Deponie verändern kann, wenn Technik, Umweltanforderungen und Betrieb laufend weiterentwickelt werden. Am Anfang stand eine Anlage für Siedlungsabfälle sowie für Abfälle aus Industrie und Gewerbe. Schon bald wurde klar, dass die Deponie mehr leisten muss als nur Material aufzunehmen. Sie musste sich an neue Regeln, neue Stoffströme und neue Umweltansprüche anpassen. 1990 kam deshalb der Bereich für Reststoffe dazu. Dort werden Abfälle abgelagert, die nach Behandlung oder Verwertung übrigbleiben. 1996 folgte ein Bereich für Schlacke, also für Rückstände aus der Verbrennung. 2001 kam ein weiterer Bereich für Klärschlammasche hinzu: für die Asche, die nach der Verbrennung von Klärschlamm zurückbleibt. So wuchs aus der ursprünglichen Anlage ein System mit mehreren klar getrennten Ablagerungsbereichen.

Deponie mit vier verschiedenen Ablagerungskompartimenten, auch bekannt als «Deponie mit Herz» (Quelle: AIB)

Technik gegen Emissionen
2016 wurde der Reaktorteil der Deponie so umgebaut, dass die Abfälle kontrolliert mit Sauerstoff abgebaut werden können. Das beschleunigt den Abbau, verringert die Gasbildung und verbessert die Behandlung des Sickerwassers. Dafür wurden zusätzliche Leitungen, Messgeräte und eine neue Steuerung installiert. Später kamen weitere Elemente hinzu. 2019 nahm die Anlage eine Metallrückgewinnungsanlage in Betrieb. 2021 folgte die VocsiBox, eine Anlage zur Abluftbehandlung, die zur Reduktion von Methanemissionen beiträgt und damit auch das Klima schützt. Damit zeigt der Elbisgraben, dass eine Deponie heute nicht nur verwaltet, sondern aktiv optimiert werden muss.

Die Metallrückgewinnungsanlage Elbisgraben gilt auch sieben Jahre nach der Inbetriebnahme als die effizienteste Anlage der Schweiz (Quelle: AIB)

 

2024 starteten Testversuche zur Siebung von Schlacke aus der Kehrichtverbrennung. Durch die Auftrennung können einzelne Bestandteile der Schlacke möglicherweise weiterverwertet werden. Zudem lässt sich die Schlacke besser auf die Bedingungen der Deponierung abstimmen. Solche Arbeiten machen deutlich, wie genau die Anlage heute beobachtet und nachgesteuert wird. Es geht längst nicht mehr nur um das Einlagern von Abfällen, sondern auch um Analyse, Rückgewinnung und um den sorgfältigen Umgang mit Belastungen im Deponiekörper.

Bedeutung für die Region
Mit einem bewilligten, restlichen Deponievolumen von rund 1,1 Millionen Kubikmetern bleibt der Elbisgraben für die Region Basel auf Jahre hinaus wichtig. Gleichzeitig steht die Anlage vor neuen Aufgaben. Die Kompartimente müssen flexibler auf veränderte Abfallmengen reagieren, und Themen wie Stoffbelastungen und PFAS verlangen Lösungen, die technisch möglich und langfristig wirksam sind. Ein Kompartiment ist ein abgegrenzter Deponieabschnitt mit eigenen technischen und betrieblichen Vorgaben. Gerade in der Flexibilität liegt die Stärke des Elbisgrabens: Die Anlage hat sich nicht einfach vergrössert, sondern immer wieder neu erfunden. Dass sie heute so dasteht, ist auch das Ergebnis der langjährigen Arbeit von Heinz Schaub, der ihren Ausbau und Wandel über viele Jahre begleitet hat. Er hat sich im Sommer in den wohlverdienten Ruhestand begeben.

Heinz Schaub anlässlich einer Führung zur Metallrückgewinnungsanlage. Er war 32 Jahre lang Betriebsleiter der Deponie Elbisgraben (Quelle: BUZ)

Amt für Raumplanung | 19. August 2026

Denkmaltag 2026 in Sissach: Baukultur, Führungen und verborgene Schätze

Lena Pflüger, Amt für Raumplanung

Am 12. September 2026 steht Sissach im Zentrum der Europäischen Tage des Denkmals. Unter dem Motto «In Gefahr?» laden Führungen, Rundgänge und Ausstellungen dazu ein, Baukultur, Ortsgeschichte und Archäologie zu entdecken. Im Fokus stehen unter anderem der Ebenrainpark, die Kirche St. Josef, der Cheesmeyer und das Heimatmuseum.

Eingang zur Schmitte Sissach (Quelle: ARP)

Die Europäischen Tage des Denkmals 2026 bieten ein vielfältiges Programm rund um Baukultur, Ortsgeschichte und Archäologie und finden einmal im Jahr jeweils am zweiten Septemberwochenende statt. Seit einigen Jahren werden die Denkmaltage im Baselbiet jeweils schwerpunktmässig in einer Gemeinde durchgeführt. Dieses Jahr ist Sissach Schauplatz für zahlreiche Aktivitäten rund um das gesamtschweizerische Motto «In Gefahr?»

Im Ebenrainpark stehen seine Entwicklung vom Barockgarten zum Landschaftsgarten, die jüngste Weihersanierung sowie die historische Wasserversorgung im Mittelpunkt. Die Führung zur katholischen Kirche St. Josef beleuchtet ihre besondere neuromanische Architektur und zeigt auf, wie sich ihr Umfeld verändert und welche Aufgaben die Denkmalpflege dabei übernimmt. Ein baukultureller Rundgang durch den Dorfkern vermittelt anhand konkreter Beispiele die Arbeit der Ortsbildpflege und den Umgang mit historischer Bausubstanz.

Mehrere Führungen widmen sich der Geschichte Sissachs: Der historische Dorfrundgang des Heimatschutzes spannt den Bogen von der Jungsteinzeit bis in die Neuzeit, während die Führung «Der Bahnhof als Tor zur Welt» die Entwicklung des Dorfs durch den Eisenbahnbau und die Industrialisierung nachzeichnet. Ein archäologischer Rundgang verbindet sichtbare Baudenkmäler mit verborgenen Fundstellen. Ergänzt wird sie durch eine Pop-up-Ausstellung mit bedeutenden Funden aus über 6000 Jahren Siedlungsgeschichte sowie einen Infostand zum Kulturgüterschutz.

Innenhof des Cheesmeyer, mit Pavillon und Schluuch (Quelle: ARP)

Weitere Einblicke bieten Führungen durch die reformierte Kirche St. Jakob und das umgebaute ehemalige Pfarrhaus, das heute als Begegnungszentrum genutzt wird. Im Cheesmeyer stehen sowohl die Geschichte des ersten Baselbieter Warenhauses als auch seine aussergewöhnlich gut erhaltenen historischen Tapeten, Linoleumböden und Innenausstattungen im Fokus. Der ortsbauliche Spaziergang «Anatomie des Raums» diskutiert schliesslich die Chancen und Herausforderungen einer qualitätsvollen Verdichtung im historischen Dorfkern. Schliesslich führt ein Rundgang durch das Heimatmuseum mit seinen volkskundlichen Sammlungen, einer Vorführung am historischen Bandwebstuhl und der Sonderausstellung «Sissech 800 Joor».

Zusätzlich zum Programm in Sissach finden in Augst Führungen zur Erhaltung der Curia Augusta Raurica statt.

Eröffnet wird der Denkmaltag bei der katholischen Kirche am Samstag, 12. September 2026 um 10 Uhr von Regierungsrat Isaac Reber, Gemeindepräsident Peter Buser sowie der Kantonalen Denkmalpflegerin Sabine Sommerer. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.

Tiefbauamt | 19. August 2026

Elektrisch unterwegs für saubere Kantonsstrassen

Melvin Tschopp, Tiefbauamt

Schon kurz nach Arbeitsbeginn sind die Wischmaschinen des Kreis 2 unterwegs. Entlang von Kantonsstrassen entfernen sie Splitt, Schmutz und Ablagerungen aus Rinnen und Fahrbahnrändern. Seit 2023 ist auch eine vollelektrische Maschine mit im Einsatz.

Ein Vormittag an der Seite von Chauffeur Ueli Linder zeigt: Der Strassenunterhalt umfasst deutlich mehr, als Fahrbahnen zu reinigen. Erfahrung und Präzision spielen auf der Strasse zwar die Hauptrolle. Doch neue Technologien bestimmen mehr und mehr die Arbeitsabläufe und Einsatzplanung.

Chauffeur Ueli Linder mit der vollelektrischen Wischmaschine des Kreis 2, Liestal (Quelle: TBA)

Saubere Strassen erhöhen die Verkehrssicherheit
Kantonsstrassen zu reinigen dient nicht nur der Optik. Splitt, Schmutzablagerungen oder verstopfte Rinnen können die Entwässerung beeinträchtigen und die Verkehrssicherheit gefährden. Neben klassischen Reinigungsarbeiten übernimmt die Maschine zusätzliche Aufgaben: Sie saugt Schlammsäcke aus Schlammsammlern ab und reinigt Strassenabschnitte bei Bedarf nass – Arbeiten, die nicht jede Wischmaschine leisten kann.

«Unterschätzt wird häufig der Verkehr», erklärt Ueli Linder. Besonders im Agglomerationsraum erfordert der Einsatz viel Konzentration, Geduld und Erfahrung. Nicht immer haben die Verkehrsteilnehmenden Verständnis für die langsame Arbeitsweise oder die nötigen Sicherheitsabstände.

Leiser unterwegs
Der deutlichste Unterschied zur bisherigen Dieselmaschine ist die Geräuschkulisse. «Klar, der Sauger macht immer noch Lärm, aber in der Kabine ist es deutlich leiser», sagt Ueli Linder. Bei geschlossenen Fenstern ist eine normale Unterhaltung möglich – ein klarer Komfortgewinn gegenüber älteren Maschinen. An die neue Technik habe er sich rasch gewöhnt. «Ich war von Anfang an offen und neugierig.» sagt Linder. Auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung fallen überwiegend positiv aus. Die elektrische Maschine wird häufig mit Interesse wahrgenommen.

Seit drei Jahren ist die elektrische Wischmaschine auf Baselbieter Strassen im Einsatz (Quelle: TBA)

Neue Technik bedeutet auch Umdenken
Die Elektromobilität bringt Anpassungen in den Abläufen mit sich. Während Dieselmaschinen rasch betankt werden und direkt weiterfahren können, erfordert das Elektromodell eine vorausschauende Ladeplanung. Für reguläre Einsätze reicht eine Akkuladung in der Regel aus. Übernimmt die Maschine zusätzliche Aufgaben oder legt längere Strecken zurück, steigt der Energiebedarf jedoch deutlich. «Die E-Mobilität erfordert vor allem ein Umdenken, weil Abläufe angepasst werden müssen», so Linder.

Geladen wird die Maschine meist während der Mittagspause im Werkhof oder beim Lager Spitzenberg. Bei ausserordentlichen Ereignissen wie Unwettereinsätzen sind Dieselmaschinen noch im Vorteil, da sie ohne Ladeunterbrechung betrieben werden können.

Praktische Lösungen im Alltag
Im Einsatz zeigt sich, wie vielseitig die Maschine ist. Mit einer selbstgebauten Vorrichtung bewässert Ueli Linder bei Bedarf Rabatten entlang der Strecke. Auch die Kippfunktion des Sammelbehälters erweist sich als praktisch: Durch das Hochkippen wird der Inhalt effizient entleert, wodurch sich das nutzbare Volumen von rund 3,5 auf etwa 5 Kubikmeter erhöht.

Positive Erfahrungen im Kreis 2
Für Ueli Linder fällt das Fazit positiv aus: Die Maschine arbeitet zuverlässig und bietet einen höheren Komfort als ältere Modelle. Besonders hebt er auch den Support des Herstellers hervor. «Es ist eine Maschine, die Spass macht beim Arbeiten», sagt er.

Die bisherigen Erfahrungen im Kreis 2 zeigen, dass elektrische Spezialfahrzeuge im Strassenunterhalt praxistauglich eingesetzt werden können – auch wenn dafür angepasste Abläufe und entsprechende Infrastruktur erforderlich sind.

Tiefbauamt | 19. August 2026

Doppelspur Spiesshöfli – zeitgerecht beendet

Andrea Tschopp, Generalsekretariat

Der Gleisbau war namensgebend für die Umgestaltung des Verkehrsraums in Binningen, obwohl die zweite Hälfte der Bauzeit ganz dem Strassenraum „gehörte“. Im Frühling 2026 fand die fast dreijährige Baustelle mit dem Einbau des Deckbelags auf der Bottmingerstrasse und dem Trottoir zeitgerecht ihren Abschluss.

Bereits seit Oktober 2024 rollt das Tram beim Spiesshöfli Binningen auf zwei Spuren. Seit Dezember des gleichen Jahres entsprechen auch die Tramhaltestellen Binningen Schloss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetz. Mit dem Doppelspurabschnitt wurde ein stark befahrener Flaschenhals im Baselbieter Tramnetz beseitigt. Diese Optimierung schafft auch die Voraussetzung, um die Anbindung des Leimentals an den Bahnhof Basel SBB zu verbessern bzw. die Fahrzeiten verkürzen und die S-Tram-Linie 17 realisieren zu können.  

Auf den Gleisbau folgten die Arbeiten an der Strasse. Die Bottmingerstrasse und Trottoirs wurden verbreitert, Leitungen ersetzt und die beiden Übergänge für den Fussverkehr wurden sicherer gestaltet. Seit Dezember 2025 ist die Strasse wieder in beide Richtungen für den Verkehr offen. Zu diesem Zeitpunkt fehlten nur noch die Deckbeläge und letzte Abschlussarbeiten – wie im Zeitplan vorgesehen.

Zur guten Akzeptanz des Projekts trug auch das Umleitungskonzept bei. Es wurde bereits vor Beginn der Hauptarbeiten eingerichtet und blieb über die gesamte Bauzeit hinweg unverändert. Dadurch konnten sich die Verkehrsteilnehmenden früh daran gewöhnen.

Blick vom Ende des Perimeters in Richtung Bottmingen: Zweispuriger Tramverkehr, eine Kantonsstrasse in Normbreite, ein verbreitertes Trottoir, zwei abgesicherte Übergänge – und ein ehemaliger Bauplatz, der nun für eine Quartierplanung zur Verfügung steht (Quelle: Rapp AG)

Strassen- und Schienenbau – Herausforderungen in der Breite und Fläche
Jede Baustelle hat ihre Eigenheiten, weil die Situation vor Ort jeweils einzigartig ist. Eine Kombination aus Schienen- und Strassenbau ist in den Projekten des Tiefbauamts nicht ungewöhnlich, aber die Platzverhältnisse in diesem Projektperimeter waren besonders eng. Während des Gleisbaus für den Doppelspurausbau der BLT-Tramlinien rollten die Trams über provisorische Schienen in der Bottmingerstrasse. Nur an wenigen Tagen kamen Ersatzbusse zum Einsatz.  

Mit dem Ausbau verbreiterte sich der Verkehrsraum aus Trottoir, Strasse und Schiene deutlich. Trotz punktuell zusätzlicher Flächen – etwa nach dem Rückbau einzelner Liegenschaften – blieb der verfügbare Platz knapp. Mittlerweile steht die frei gewordene Fläche der Gemeinde Binningen und den Grundeigentümerschaften für eine Quartierplanung zu Verfügung.

Querschnitt durch den neu gestalteten Verkehrsraum Spiesshöfli mit den Werkleitungen im Untergrund (Quelle: Rapp AG)

Werkleitungsbau – Herausforderungen in der Tiefe
Eine besondere Herausforderung stellte auch der Untergrund dar. «Noch selten habe ich unter einer Strasse eine so hohe Dichte an Werkleitungen gesehen, sagte Projektleiter Ralf Wassmer. «Der Untergrund ist dort praktisch vollständig belegt mit Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telekommunikation. Diese Ausgangslage machte die Umgestaltung des für alle Beteiligten besonders anspruchsvoll.»

Im Frühling 2026 wurden schliesslich auf der Bottmingerstrasse und dem Trottoir die Deckbeläge eingebaut. Nachdem auch die letzten Installationen an den Fussgängerquerungen montiert und Abschlussarbeiten beendet sind, ist das Projekt abgeschlossen.

Heute steht dem Tram-, Strassen- und Fussverkehr im Bereich Spiesshöfli eine normgerechte, sichere und lärmmindernde Infrastruktur zur Verfügung. Den Schlusspunkt unter das Projekt setzte Anfang Juni 2026 eine Veranstaltung, zu denen die Anwohnerschaft, die politisch Verantwortlichen wie auch sämtliche Planungs- und Baubeteiligten eingeladen.

Gleiche Technik – individuelle Lösungen: Neue Sandwäscher für die Kläranlagen

Salvatore Gallo, Amt für Industrielle Betriebe

Auf drei Abwasserreinigungsanlagen im Baselbiet wurden neue Sandwäscher installiert – technisch identisch, in der Umsetzung jedoch grundverschieden. Die Projekte in Sissach, Füllinsdorf und Birsfelden zeigen exemplarisch, wie stark lokale Gegebenheiten die Realisierung prägen und weshalb massgeschneiderte Lösungen für einen zuverlässigen Anlagenbetrieb entscheidend sind.

Auf den Abwasserreinigungsanlagen (ARA) Ergolz 1 in Sissach, Ergolz 2 in Füllinsdorf sowie Birs 2 in Birsfelden wurden neue Sandwäscher installiert. Trotz gleicher Technik unterschieden sich die Anforderungen und die Umsetzung an den einzelnen Standorten erheblich. Dabei zeigte sich einmal mehr: Technische Anlagen folgen zwar oft demselben Prinzip, die örtlichen Gegebenheiten machen jedoch jedes Projekt einzigartig.

Warum braucht eine Kläranlage einen Sandwäscher?
Im Abwasser befinden sich nicht nur organische Stoffe, sondern auch Sand und mineralische Bestandteile. Diese gelangen beispielsweise über Strassenabläufe, Baustellen oder verschmutzte Schuhe in die Kanalisation. Der mitgeführte Sand stellt für Kläranlagen ein ernstzunehmendes Problem dar. Aufgrund seiner abrasiven Wirkung kann er Rohrleitungen, Pumpen und Becken beschädigen. Deshalb wird der Sand bereits zu Beginn des Reinigungsprozesses in sogenannten Sandfängen durch Schwer- oder Zentrifugalkraft abgeschieden.

Der abgeschiedene Sand ist stark mit organischen Stoffen belastet und wird deshalb im Sandwäscher gereinigt. Das Ergebnis ist zwar optisch sauberer Sand, allerdings enthält er weiterhin Keime und muss daher fachgerecht deponiert werden.

(Quelle: AIB)

ARA Ergolz 2 in Füllinsdorf
Auf der ARA Ergolz 2 wurde der neue Sandwäscher im Freien neben dem bestehenden Rundsandfang installiert. Dafür war zunächst eine Baubewilligung erforderlich. Da die Anlage ganzjährig betrieben wird, mussten sowohl der Sandwäscher als auch sämtliche Leitungen isoliert und mit einer Begleitheizung ausgestattet werden, damit sie im Winter nicht einfrieren. Zusätzlich wurde das Gebläse ersetzt. Das neue, leistungsstärkere Gebläse sorgt dafür, dass das Wasser-Sand-Gemisch zuverlässig zum Sandwäscher transportiert wird.

ARA Ergolz 1 in Sissach
In Sissach wurde der neue Sandwäscher in eine bestehende Mulden-Garage integriert. Dafür mussten für die Zu- und Ableitungen Mauern durchbohrt werden. Das 33 Jahre alte Gebläse wurde wie in Füllinsdorf durch ein modernes, effizienteres und leistungsstärkeres Modell ersetzt. Gleichzeitig wurden sämtliche Rohre erneuert. Im Zuge der Arbeiten wurde der Raum ausserdem umfassend gereinigt und neu organisiert. Der bestehende Muldenwagen wurde revidiert und durch eine zusätzliche kleinere Mulde ergänzt.

ARA Birs 2 in Birsfelden
Auf der ARA Birs 2 war der Sandwäscher seit 2004 in Betrieb. Die vielen Betriebsstunden und die permanente Belastung durch den abrasiven Sand hatten deutliche Verschleissspuren hinterlassen, weshalb sie zwingend ersetzt werden musste. Die Arbeiten mussten bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Zuerst wurde der alte Sandwäscher demontiert und entfernt. Anschliessend wurde auch hier ein stärkeres Gebläse installiert. Darüber hinaus musste das gesamte Rohrsystem an die neuen Anforderungen angepasst werden.

Sandwäscher auf der ARA Birs 2 in Birsfelden (Quelle: AIB)

Hochbauamt | 19. August 2026

Lernende der BUD blicken hinter die Kulissen der Messe Basel

Marcel Zimmermann, Hochbauamt

Die Lernenden des HBA erhielten gemeinsam mit ihren Ausbildnern die Gelegenheit, die Messe Basel aus einer ungewohnten Perspektive kennenzulernen – fernab von Besuchermengen und Eventbetrieb.

Die Lernenden genossen den Ausblick über die Dächer von Basel (Quelle: HBA)

Der Rundgang begann beim Messe Tower, wo das Team um Herrn Kästli die Gruppe in Empfang nahm. Nach einem kurzen historischen Überblick - von der ersten Mustermesse 1917 bis zu heutigen Formaten wie der Art Basel - wurde schnell klar: Die Messe Basel ist ein Ort im ständigen Wandel.

Besonders eindrücklich war für die Lernenden der Moment in der leeren Halle. «Erst dann realisiert man die Dimensionen», sagt Lernender Lionel. Umso erstaunlicher sei es, dass innerhalb weniger Tage komplette Messewelten auf- und wieder abgebaut werden, wie etwa für die Fantasy Basel.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Gebäudetechnik und die Sicherheit. Die Anlagen werden rund um die Uhr überwacht und sämtliche Zugänge sind elektronisch gesteuert. Im Kontrollraum erhielten die Lernenden einen Einblick in die komplexen Systeme, die für einen reibungslosen Betrieb notwendig sind. Auch der Unterhalt ist anspruchsvoll: Für die täglichen Kontrollgänge durch die Hallen legen die Mitarbeitenden eine Strecke von rund einem halben Marathon zurück. Und das ohne technische Hilfsmittel, da diese aus Sicherheitsgründen nicht eingesetzt werden dürfen.

Die Lernenden des Hochbauamts erhielten spannende Einblicke in die technische Infrastruktur der Messe Basel (Quelle: HBA)

Eindrücklich zeigte sich auch die Gebäudetechnik hinter den Kulissen: von gross dimensionierten Lüftungsanlagen im Untergeschoss bis zu flexibel einsetzbaren, mobilen Klimageräten. Diese werden je nach Bedarf zugemietet, was eine wirtschaftliche und nachhaltige Lösung ist, wie den Lernenden erklärt wurde.

Für angehende Fachkräfte im Bau- und Planungsbereich bot der Besuch wertvolle Einblicke. «Man ist sich gar nicht bewusst, was alles nötig ist, um einen solchen Betrieb am Laufen zu halten», fasst die angehende Hochbauzeichnerin Jessica ihre Eindrücke zusammen.

Der Rundgang führte auch aufs Dach der Halle 2 – inklusive Panorama über Basel - und machte deutlich: Hinter jeder Veranstaltung steckt eine komplexe Infrastruktur, die für Besucherinnen und Besucher meist unsichtbar bleibt.

Der Ausflug hinterliess bleibende Eindrücke und zeigte den Lernenden praxisnah, wie vielfältig technische, organisatorische und bauliche Anforderungen im Grossbetrieb einer Messe sind.

Kurzinterview mit Jessica, angehende Hochbauzeichnerin (Quelle: HBA)

BUZ: Was hat dich am Besuch der Messe Basel am meisten überrascht?
Mich hat vor allem überrascht, wie viel Technik und Organisation im Hintergrund nötig ist. Als Messe-Besucherin nimmt man das kaum wahr.

BUZ: Was konntest du für deine Ausbildung mitnehmen?
Ich habe ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie komplex Gebäudetechnik im grossen Massstab ist und wie viele Systeme zusammenspielen müssen.

BUZ: Hat sich dein Blick auf solche Anlagen verändert?
Ja, definitiv. Ich achte jetzt viel stärker auf die Infrastruktur und überlege mir, was alles dahintersteckt.

Was war für dich das Highlight des Tages?
Besonders beeindruckt hat mich die leere Messehalle. Dieser Moment hat mir gezeigt, wie gross die Dimensionen wirklich sind und wie viel Organisation und Technik nötig ist, damit später alles funktioniert.

Amt für Raumplanung | 19. August 2026

Bauen ausserhalb der Bauzonen: Wo der Kanton heute steht

Laura Chavanne, Amt für Raumplanung

Weniger bauen, besser steuern: Mit der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) will der Bund die Zersiedelung bremsen. Im Baselbiet scheint das Ziel in Reichweite – doch gerade beim Umgang mit überbauten Flächen und bei den Datengrundlagen zeigt sich, wie anspruchsvoll die neue Regelung ist.

Mit der zweiten Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) setzt der Bund erstmals klare, messbare Grenzen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen. Die eidgenössischen Räte verabschiedeten die Vorlage am 29. September 2023 einstimmig. Seit dem 1. Januar 2026 gelten erste Bestimmungen, weitere folgen Mitte Jahr.

Begrenztes Wachstum als Ziel
Im Zentrum steht das sogenannte Stabilisierungsziel. Oder vereinfacht gesagt: Ausserhalb der Bauzonen soll insgesamt kaum mehr gebaut werden als heute. Die Regeln sind klar: Gegenüber dem Referenzstand vom Herbst 2023 dürfen die Anzahl Gebäude sowie die versiegelten Flächen ausserhalb der Bauzonen pro Kanton höchstens um zwei Prozent wachsen. Wird diese Schwelle überschritten, greift das Prinzip der Kompensation: Wer neu baut oder versiegelt, muss andernorts zurückbauen oder entsprechende Flächen wieder entsiegeln.

Die Kantone sind gefordert. Sie müssen eine Stabilisierungsstrategie entwickeln und im Richtplan verankern, wie sie diese Ziele erreichen wollen – mit Massnahmen wie Abbruchprämien, Kompensationsmechanismen oder strengeren Vorschriften im Nichtbaugebiet. Das ist mehr als ein technischer Vollzug: Es ist ein Systemwechsel. Nicht mehr nur das einzelne Baugesuch zählt, sondern die Gesamtbilanz.

Die neue Logik birgt jedoch Risiken. Werden Abbruchprämien zum Standard, droht ein schleichender Verlust baukulturellen Erbes. Feldscheunen prägen vielerorts das Landschaftsbild; sie sind funktional oft überholt, kulturell jedoch von grosser Bedeutung. Wer nur rechnet, verliert am Ende mehr als Fläche.

Anzahl Gebäude ausserhalb der Bauzonen (Quelle: ARP)

Erste Bilanz im Baselbiet
Die Kantone müssen ein Monitoring führen und dem Bund regelmässig Bericht erstatten. Das ist neu: Neben der Beurteilung einzelner Baugesuche rückt erstmals die mengenmässige Steuerung der gesamten Bautätigkeit in den Vordergrund. Ein Blick ins Baselbiet zeigt ein differenziertes Bild. Der Referenzwert des Bundes liegt bei 9558 Gebäuden ausserhalb der Bauzonen. Per Juli 2025 waren es 9564 – praktisch stabil und deutlich unter der kritischen Schwelle. Seit den späten 1990er-Jahren hat sich das Wachstum deutlich verlangsamt; seit über einem Jahrzehnt stagniert die Gesamtzahl.

Der Treiber bleibt – wenig überraschend – die Landwirtschaft. Strukturelle Veränderungen schlagen sich direkt in der Bautätigkeit nieder. Während gewisse Gebäudetypen wie Silos oder Nebengebäude sogar rückläufig sind, bleiben andere stabil. Zonenfremdes Wohnen oder touristische Nutzungen spielen demgegenüber eine untergeordnete Rolle.

Die stark landschaftsprägende Feldscheune Hornet in Bennwil wurde 2020 instand gestellt. Das ursprüngliche Heuhäuschen wird heute als landwirtschaftliche Remise genutzt (Quelle: Martin Huber)

Unsichere Daten, offene Fragen
Komplexer ist die Lage bei der Versiegelung. Für das Stabilisierungsziel werden gerade die treibenden Nutzungen wie beispielsweise Landwirtschaft, Energieversorgung und übergeordnete Verkehrsanlagen nicht angerechnet. In den letzten zehn Jahren nahm die anrechenbare Versiegelung um rund 1,3 Prozent zu, was etwa 4,5 Hektaren entspricht. Ein erheblicher Teil entfällt auf sogenannte «übrige befestigte Flächen» also Vorplätze, Lager- und Abstellflächen und ähnliche. Gleichzeitig zeigt sich, dass nicht jede erfasste Fläche auch tatsächlich dauerhaft versiegelt ist. Zu einem erheblichen Teil handelt es sich um begrünte oder nur temporär befestigte Bereiche oder aber um Datenbereinigungen. Die Abgrenzung ist heikel, die Datengrundlage lückenhaft.

Genau hier liegt ein Kernproblem von RPG 2. Der Bund nennt für den Kanton Basel-Landschaft einen Referenzwert von 494 Hektaren versiegelter Fläche ausserhalb der Bauzonen – basierend auf seiner Arealstatistik. Zwei Prozent entsprechen rund 10 Hektaren. Die kantonalen Berechnungen kommen jedoch auf deutlich tiefere Werte von etwa 353 bis 359 Hektaren, wovon der grösste Teil (82 Prozent) auf kommunale Strassen entfällt. Diese Diskrepanz ist kein Detail, sondern zentral: Wer nicht genau weiss, was er misst, kann auch nicht wirksam steuern.

Für den Kanton Basel-Landschaft zeigt sich derzeit ein gemischtes Bild: Zwar deuten die aktuellen Zahlen darauf hin, dass die bundesrechtlichen Stabilisierungsziele in den kommenden Jahren eingehalten werden können. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch ab, dass die Versiegelung künftig konsequenter gesteuert werden muss. Handlungsbedarf besteht vor allem beim Aufbau einer verlässlichen Datengrundlage sowie bei der Entwicklung einer langfristig wirksamen Steuerungsstrategie. Zentral bleibt dabei, dass die ursprüngliche Zielsetzung – der Schutz der Landschaft – nicht aus dem Fokus gerät. Die quantitativen Vorgaben des RPG 2 dürfen nicht dazu führen, dass der Charakter der Landschaft schleichend beeinträchtigt wird.

Tiefbauamt | 19. August 2026

Präzise Vormarkierung von Strassen mit Robotereinsatz

Urs Rippstein, Tiefbauamt

Das Tiefbauamt Basel-Landschaft setzt bei der Vormarkierung von Strassen auf einen Markierungsroboter und optimiert damit Abläufe, Ressourcen und Einsatzzeiten.

Im Tiefbauamt haben sich die Anforderungen an die Vormarkierungsarbeiten verändert und diese Arbeiten verlagern sich zunehmend auch auf Wochenenden. Um diese Entwicklung aufzufangen, hat die Abteilung frühzeitig nach neuen Lösungen gesucht – unter anderem mit dem Einsatz eines Markierungsroboters.

Die herkömmliche Vormarkierung erfolgt in drei Arbeitsschritten. Zunächst wird die Strasse eingemessen. Anschliessend wird ein Seil gezogen, das als Orientierung dient. Im dritten Schritt wird die Vormarkierung von Hand entlang des Seils angebracht. Dieser Ablauf ist zeitintensiv und erfordert einen hohen Personaleinsatz.

Effizientere Arbeitsabläufe dank Markierungsroboter (Quelle: TBA)

Vor rund drei Jahren hat das Tiefbauamt einen Markierungsroboter gefunden, der diese Arbeitsschritte übernehmen kann. Es nahm Kontakt auf mit dem Hersteller und prüfte die Einsatzmöglichkeiten. Eine besondere Herausforderung ergab sich daraus, dass der Kanton Basel-Landschaft Vormarkierungen grundsätzlich nur dort anbringt, wo später auch definitiv markiert wird. In enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller wurde der Roboter entsprechend weiterentwickelt und im Sommer 2024 für erste Tests zur Verfügung gestellt.

Nach zwei bis drei Praxiseinsätzen zeigte sich rasch, dass der Roboter eine sinnvolle Investition ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Anforderungen an die Datenlieferung klar definiert sein müssen. Die Ingenieurbüros sind gefordert, die notwendigen Grundlagen so bereitzustellen, dass sie der Roboter fehlerfrei verarbeiten kann.

Heute ist das Tiefbauamt in der Lage, sämtliche Strassenmarkierungen mit dem Roboter vorzumarkieren. Dennoch bestehen weiterhin Herausforderungen. Der Roboter arbeitet GPS-gesteuert und ist für den autonomen Betrieb auf eine stabile und zuverlässige Signalverbindung angewiesen. Insbesondere in Ortszentren sowie teilweise in Waldgebieten ist dies nicht immer gewährleistet. Entsprechende Lösungsansätze sind bereits in Entwicklung.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen zudem, dass Vormarkierungen bereits in einem frühen Bauzustand sinnvoll angebracht werden können. Eine vollständig fertiggestellte Strasse ist dafür nicht erforderlich. Sobald die Daten eingelesen sind, lassen sich die Markierungen flexibel und abschnittsweise vor Ort umsetzen.

Mit dem Einsatz des Markierungsroboters konnten die Arbeitsabläufe deutlich effizienter gestaltet und gleichzeitig die Grundlage für eine moderne und zukunftsorientierte Vormarkierung geschaffen werden.

Hochbauamt | 19. August 2026

Job-Shadowing im Hochbauamt: Ein Blick auf andere Aufgaben

Darja Bosco, Hochbauamt

Das Hochbauamt fördert mit Job-Shadowing einen bereichsübergreifenden Austausch und ermöglicht Mitarbeitenden praxisnahe Einblicke in andere Fachbereiche. Das Format stärkt das Verständnis für Abläufe und Zusammenhänge und trägt dazu bei, die Zusammenarbeit innerhalb der Dienststelle zu vertiefen.

Bereits 2022 führte das Hochbauamt erstmals ein Job-Shadowing durch. Die Idee entstand im Kulturteam mit dem Ziel, den Blick über den eigenen Fachbereich hinaus zu öffnen und andere Geschäftsbereiche besser kennenzulernen. Das Kulturteam setzt sich aus freiwillig engagierten Mitarbeitenden verschiedener Fachbereiche des Hochbauamts zusammen. Es engagiert sich für eine lebendige Unternehmenskultur und organisiert während des Jahres Anlässe wie beispielsweise Baustellenbesichtigungen oder auch Feierabendtreffs im privaten Rahmen. Zweimal jährlich trifft sich das Kulturteam mit der Geschäftsleitung des Hochbauamts zum Austausch über Themen der Unternehmenskultur. Unter dem Motto «Zusammenhalten – Einblicke in die Arbeit anderer im HBA» konnten sich die Mitarbeitenden im Vorfeld für einen Besuch anmelden und gemeinsam mit dem jeweiligen Fachbereich einen Termin vereinbaren.

Oswald Borer vom Fachbereich Unterhalt erklärt Darja Bosco (links) und Tamara Roth (rechts) anhand eines Modells die elektronische Zutrittskontrolle mit Badge (Quelle: HBA)

Der Ablauf wurde individuell organisiert, stand aber stets unter dem Leitsatz: Wir beobachten und begleiten den normalen Arbeitsalltag mit. Eine Begrüssung, eine kurze Einführung sowie ein Rundgang gehörten meistens dazu. Anschliessend begleiteten die Teilnehmenden die Mitarbeitenden im Alltag und erhielten so einen direkten Einblick in Aufgaben, Abläufe und Anforderungen. Besonders geschätzt wurden dabei der persönliche Austausch und die Möglichkeit, Fragen direkt zu stellen.

Die Anlässe stiessen durchwegs auf grosses Interesse und wurden positiv aufgenommen. Nach dem Besuch konnten die Mitarbeitenden einen Feedbackbogen ausfüllen und Fotomaterial einreichen. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde entschieden, das Job-Shadowing sogar zu einem Jahresziel zu machen für welches achtzig Prozent aller Mitarbeitenden, inklusive Hauswarte, mindestens einen Einblick in einen anderen Fachbereich oder ein anderes Objekt im HBA erhalten sollten.

Die Bereichsleitung erarbeitete dazu Konzepte für ihre Fachbereiche und Mitarbeitenden. Zudem wurde Job-Shadowing als fester Bestandteil in das Einführungsprogramm für neue Mitarbeitende aufgenommen. Die Erfahrungen zeigen: Der direkte Einblick in andere Arbeitsbereiche fördert das Verständnis, stärkt die Zusammenarbeit und bringt wertvolle Impulse für den Arbeitsalltag.

Generalsekretariat | 19. August 2026

Erfolgreicher Lehrabschluss in der BUD

Redaktion BUZ

Die Bau- und Umweltschutzdirektion gratuliert fünf Lernenden herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung und wünscht ihnen für ihren weiteren Berufsweg viel Erfolg und alles Gute. Regierungsrat Isaac Reber lud die Lernenden gemeinsam mit ihren Berufsbildnern zu einem Apéro ein.

Regierungsrat Isaac Reber gratuliert den jungen Berufsleuten zum erfolgreichen Lehrabschluss in der BUD (Quelle: GSK)

Erfolgreiche Absolventen:

  • Joël Sommer, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Hausdienst, Hochbauamt
  • Robin Strub, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Hausdienst, Hochbauamt
  • Lucien Thoma, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst, Tiefbauamt
  • Nico Vögtlin, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst, Tiefbauamt
  • Yannik Wyss, Strassenbauer EFZ, Tiefbauamt

Regierungsrat Isaac Reber lud die Lernenden gemeinsam mit ihren Berufsbildnern zu einem Apéro ein. Anwesend waren, von links nach rechts: 
Markus Ritter, Leiter Betrieblicher Unterhalt und Berufsbildner, Tiefbauamt (Kreis 1)

Lucien Thoma, Lernender Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst, Tiefbauamt (Kreis 1)

Mike Gschwind, stellvertretender Leiter Betrieblicher Unterhalt, Tiefbauamt (Kreis 1)

Bernhard Graf, Leiter Betrieblicher Unterhalt und Berufsbildner, Tiefbauamt (Kreis 2)

Nico Vögtlin, Lernender Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst, Tiefbauamt (Kreis 2)

Robin Strub, Lernender Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Hausdienst, Hochbauamt (Ebenrain-Zentrum Sissach)

Simon Schärer, Hauswart und Berufsbildner, Hochbauamt (Ebenrain-Zentrum Sissach)

Nicht auf dem Foto: 
Joël Sommer, Lernender Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Hausdienst im Hochbauamt, sowie Berufsbildner Marcel Zimmermann; 

Yannik Wyss, Lernender Strassenbauer EFZ im Tiefbauamt (Kreis 2), sowie Berufsbildner Lorenz Ruch.

Hochbauamt | 19. August 2026

Wir stellen uns vor: Fachbereich Immobilienverkehr im Hochbauamt

Robert Saiger, Hochbauamt

Der Fachbereich Immobilienverkehr sorgt dafür, dass der Kanton Basel-Landschaft über die richtigen Grundstücke verfügt: für Infrastrukturprojekte, wirtschaftliche Entwicklung und eine vorausschauende Bodenpolitik. In einem gut eingespielten Team greifen dabei unterschiedliche Kompetenzen ineinander und führen gemeinsam zum Ziel.

Der Fachbereich Immobilienverkehr gehört zum Geschäftsbereich Portfoliomanagement des Hochbauamts. Er handelt mit Immobilien und richtet sich dabei nach den Grundsätzen der kantonalen Bodenpolitik sowie der Areal- und Immobilienstrategie des Kantons Basel-Landschaft.

Die Mitarbeitenden verhandeln, vertreten Eigentümerinnen und Eigentümer in Baulandumlegungen, bewerten Immobilien und setzen Vereinbarungen für vorübergehende Landbeanspruchungen auf. Zudem beurkunden sie im Namen des Kantons zahlreiche Verträge.

Im Zentrum steht die Zusammenarbeit im Team. Unterschiedliche fachliche Schwerpunkte, gute Koordination und Durchsetzungsvermögen sind entscheidend, um zuverlässige Lösungen zu finden und die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen. In diesem Sinne lässt sich die Arbeit mit einem Teamsport wie Rugby vergleichen: Nur wenn alle ihre Stärken einbringen, kommt das Team voran.

Der Fachbereich Immobilienverkehr in Anlehnung an ein 7er-Rugby-Team, von links nach rechts: Christian Bapst, Johann Haefliger, Ariane Bader, Manuela Pileggi, Robert Saiger, Patrizia Flury und Celina Schnider (Quelle: HBA) 

Für das kantonale Tiefbauamt sowie das Amt für industrielle Betriebe verhandelt der Fachbereich den Erwerb von Land und klärt die grundbuchlichen Fragen für verschiedene Infrastrukturprojekte. Dazu gehören Velowege, der Ausbau und die Erneuerung von Kantonsstrassen, Ufer- und Hochwasserschutzprojekte sowie industrielle Anlagen wie Mischwasserbecken.

Verhandlungen verlangen neben Fachwissen und Erfahrung auch ein strategisches Vorgehen und Flexibilität. Wie im Rugby lohnt sich manchmal ein Rückpass bzw. ein Schritt zurück, um neuen Schwung in die Verhandlung zu bringen. Der rechtliche und vertragliche Rahmen setzt dabei klare Grenzen. Wer diese kennt und nutzt, schafft gute Voraussetzungen für tragfähige Lösungen.

Der Fachbereich kauft und verkauft Grundstücke und Immobilien im Auftrag von Regierungs- und Landrat. Damit trägt er dazu bei, Bauprojekte im Hoch- und Tiefbau umzusetzen, den Standort zu stärken und das kantonale Immobilienportfolio gezielt zu steuern.

Gestützt auf das kantonale Finanzhaushaltsgesetz bewertet der Fachbereich jedes Jahr weit über hundert Liegenschaften und Grundstücke im Finanzvermögen. Zudem berät er die kantonalen Stellen direktionsübergreifend in Bewertungsfragen.

10 Fragen | 19. August 2026

10 Fragen an Omar Ateya

Catia Allemann, Generalsekretariat

In der Rubrik „zehn Fragen an“ beantworten Mitarbeitende der Bau- und Umweltschutzdirektion jeweils zehn ausgewählte Fragen der BUZ-Redaktion. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen Omar Ateya vom Amt für Umweltschutz und Energie vor.

Redaktion BUZ | 19. August 2026

Foto-Quiz: Wo ist das?

Redaktion BUZ

Wie gut kennen Sie das Baselbiet? Machen Sie mit und schreiben Sie uns, wo diese Fotografie aufgenommen wurde. Bitte nennen Sie uns die Ortschaft und die Strasse. Unter den richtigen Antworten verlosen wir ein Moleskine Notizbuch A5 mit Prägedruck der Bau- und Umweltschutzdirektion sowie einen Caran d'Ache Kugelschreiber mit BUD-Schriftzug. Viel Glück!

Mailen Sie uns Ihre Antwort bis zum 10. September 2026 an: info.bud@bl.ch. Der/die Gewinner/in wird per E-Mail informiert und in der nächsten Ausgabe der BUZ erwähnt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Ein Umtausch oder eine Barauszahlung des Preises ist ausgeschlossen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden der Abteilung Kommunikation der BUD sowie deren Angehörige. Die Daten der Teilnehmenden werden nur für die Durchführung dieses Wettbewerbs verwendet.

In der BUZ Nr. 123 war die Härgelenstrasse in Niederdorf abgebildet. Die Gewinnerin des Foto-Quiz aus der letzten BUZ heisst Zilan Musdagi. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch!